Schmerzensgeldtabelle Schleudertrauma

>
Verletzung Schmerzensgeld
HWS Stufe 1 mit Schädelprellung 399,00 Euro
HWS Verspannung mit 2 Wochen Arbeitsunfähigkeit 500,00 Euro
Mittelschwere HWS Distorsion, langwierigere Heilbehandlung, 2 Wochen Arbeitsunfähigkeit 800,00 Euro
HWS-Distorsion, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, 3 Wochen AU 1.000,00 Euro
HWS-Distorsion, starke Schmerzen, Schmerzmittel, langwierige Heilbehandlung, 14 Tage AU 1.500,00 Euro
HWS-Distorsion, Brutstkorbprellung, Knieprellung, Ellbogenprellung, 1 Monat AU 1.800,00 Euro
Rippenfraktur, 8 Rippen 3.500,00 Euro

Kostenfreie Erstberatung zu Ihrem Schleudertrauma

 

Fakten zum Schleudertrauma

Bei rund 400.000 Verkehrsunfällen in Deutschland kommt es zu Personenschäden, davon erleiden rund 90% aller Unfallverletzten eine HWS-Distorsion, auch Schleudertrauma genannt (ICD-10 S 13.4: Verstauchung und Zerrung der HWS).

Auch bei leichteren Unfällen ohne äußerlich sichtbaren Verletzungen kommt es häufig zu einer Zerrung der Hals- und Nackenmuskulatur, da die durch die kollisionsbedingte, abrupte Geschwindigkeitsveränderung auf 0 km/h der rund 6kg schwere Kopf sich durch die Messeträgheit nur verzögert bewegt und die Muskulatur damit überbeansprucht wird. Bei seitlichen Anstößen besteht zudem die Gefahr eines Kopfanstoßes an die B-Säule des Fahrzeugs. Häufig klagen Verletzte über 

  • Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Einschränkungen der Beweglichkeit
  • Schwindel
  • Ohrensausen
  • Konzentrationsstörungen

Dabei besteht bei der HWS-Distorsion in der rechtlichen Auseinandersetzung zumeist ein Streit darüber, ob die HWS-Beschwerden eine Haftung auslösen und auf eine biomechanische Überbelastung zurückgeführt werden können oder der es sich um rein psychologische Effekte handelt. Um derartige Vorwürfe von Beginn an auszuräumen, sollten Sie konsequent einen spezialisierten Rechtsdienstleister einschalten, der Sie kompetent berät und Ihre Ansprüche konsequent durchsetzt. Zusätzlich sollten Sie auf eine sogenannte bildgebende Diagnostik (Röntgen, CT, MRT etc.) achten, die von Beginn an die Verletzungen der Halswirbelsäule dokumentiert.

Wenn die Schmerzen nach dem ersten Tag nicht vollständig weg sind, sollten sie unbedingt anfangen, ein Schmerztagebuch führen

Dabei dokumentieren Sie genau mit Datum und Uhrzeit die subjektiven Beschwerden. Sie sollten die Schmerzen auf einer Skala von 1-10 festhalten. Typischerweise führt man nach einem leichten Verkehrsunfall das Schmerztagebuch für 10-14 Tage. Durch das Führen des Schmerztagebuchs kann man häufig noch 200-500,00€ mehr Schmerzensgeld durchsetzen, weil die Beschwerden detailliert dokumentiert sind. 

Deshalb: unbedingt Schmerztagebuch führen!

Ganz, ganz, ganz wichtig: Sie müssen die Schmerzsymptome nach einem Verkehrsunfall unbedingt so schnell wie möglich ärztlich dokumentieren lassen. Wenn Sie zu spät zum Arzt gehen, wird die gegnerische Versicherung behaupten, dass die Verletzung nicht aus dem Unfall stammt. Die Verletzungen müssen genau dokumentiert werden. Die Dokumentation „HWS-Distorsion“ kann u.U. problematisch sein, wenn nicht die körperlichen Auswirkungen (Muskelhartspann etc.) genau festgehalten sind. 

Recht einfach gemacht. 

Ein Service der
Legal Data Technology GmbH 

Kontakt

FALL MELDEN

ZUR ONLINE AKTE

Email: info@vinqo.de

Telefon: 0202 7181 1783

Telefax: 0202 7181 1785