Schmerzensgeld bei Beckenringfraktur – darauf müssen Sie achten!

Schmerzensgeld nach Beckenringfraktur

Was ist eine Beckenringfraktur?

Unter einer Beckenringfraktur versteht man einen Bruch einer der Beckenknochen, welcher die Standfestigkeit und Substanz des Beckengürtels beeinträchtigt.

Der Beckengürtel besteht aus mehreren Knochen, unter anderen dem Hüftbein, dem Schambein und dem Kreuzbein. Beckengürtel ist hierbei ein Synonym für Beckenring. Dieser verbindet die Beine mit dem Rumpf.

Entweder bricht bei einer Beckenringfraktur einer dieser beteiligten Knochen, oder eine Verbindung der Knochen. Je nachdem, welcher Knochen gebrochen wurde, kann es zu mehr oder weniger langen Heilungsverläufen und mehre oder weniger schweren Beeinträchtigungen kommen. 

Dabei unterteilt man die Beckenringfraktur in Typen, abhängig von der Schwere der Beckenringfraktur:

  • Typ A: Hier handelt es um eine relativ stabile Beckenringfraktur
  • Typ B: Teilweise instabile Beckenringfraktur, bei der auch das Becken nach vorne geklappt sein kann.
  • Typ C: Komplette Instabilität des Beckenrings in allen Ebenen (vertical shear Verletzung). Dauerschäden sind hier zumeist stets zu erwarten.

 

Sie sollten deshalb Ihren Schmerzensgeldanspruch sehr genau prüfen lassen.

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Schmerzensgeldhöhe für eine Beckenringfraktur

Da eine Beckenringfraktur eine schwerwiegende und komplizierte Verletzung ist, ist der Einzelfall genaustens zu prüfen.

Im Durchschnitt kann – allgemein und abhängig von dem individuellen Verletzungen und dem Verletzungsverlauf – ein Schmerzensgeld von 10.120,00 € bis 21.210,00 € erzielt werden. 

Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine hintere Beckenringfraktur deutlich komplizierter und erheblich mehr Dauerschäden verursachen kann, als eine vordere Beckenringfraktur.

Zumeist geht eine Beckenringfraktur mit weiteren Verletzungen einher, die ebenfalls bei der Bemessung des Schmerzensgeldes zu berücksichtigen sind. 

Häufige Verletzungsursache einer Beckenringfraktur

Bei einer Beckenringfraktur handelt es sich einerseits um eine typische Altersverletzung. Jedoch kann er auch durch massive traumatische Einwirkung hervorgerufen werden, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen. Insbesondere Fahrradfahrer sind durch ihre Fallhöhe sowie die geringe Knautschzone gefährdet. Es gibt für das Becken auch keine spezielle Schutzkleidung. Durch die Krafteinwirkung auf den Knochen oder eine Knochenverbindung, bricht dieser entweder vollständig oder teilweise, was zu einer Instabilität des Beckenringes führt.

Dokumentationshinweise bei einer Beckenringfraktur

Bei einer Beckenringfraktur handelt es sich um eine komplizierte Verletzung, die ausnahmslos einer Überprüfung durch einen Arzt verlangt.

Insbesondere muss festgestellt werden, ob eine Operation vorgenommen wird. Wenn Sie ein Schmerzensgeld für eine erlittene Beckenringfraktur durchsetzen wollen, haben Sie hierdurch einen Vorteil. Der ausführliche Arztbericht kann die schwere der Verletzung, die Dauer der Verletzung, und mögliche Komplikationen genau dokumentieren, und ist somit ein ergiebiges Beweismittel. Sie sollten ein Schmerztagebuch führen, in dem Sie tagesaktuell wiedergeben, wie sich die Schmerzen über den Tag entwickelt haben, und welche Maßnahme Sie hiergegen einsetzen mussten. Im Schmerztagebuch sollten Sie auch die starken Einschränkungen in Ihrem Alltag aufgeführt sein. Unter Umständen steht Ihnen ein sogenannter Haushaltsführungsschaden zu. 

Bewahren Sie Parktickets, Taxiquittungen und Bustickets für und von Arztbehandlungen oder Physiotherapien auf, Quittungen der Apotheke und ähnliche Dokumente, welche Kosten für die Behandlung nachweisen. Auch diese können als Schaden geltend gemacht werden.   

Abfindung für Ihr Schmerzensgeld bei einer Beckenringfraktur unterzeichnen?

Sollten Sie eine Abfindung der gegnerischen Versicherung hinsichtlich eines Schmerzensgeldanspruchs erhalten, ist eine gewissenhafte juristische und medizinische Prüfung unverzichtbar.

ACHTUNG: Mit einer Abfindung können Sie spätere Beschwerden aufgrund Ihrer Beckenringfraktur nicht mehr geltend machen. Sollten Sie privatversichert sein, muss ein Vorbehalt zwingend aufgenommen werden, um sich nicht u.U. regresspflichtig zu machen. 

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